Nur wenigen SPORTCLUBlern ist es noch im Gedächtnis – oder überhaupt bekannt –, wie unser Verein entstand:
Auf dem Agilolfingerplatz war 1951 nur eine Mannschaft angesiedelt, nämlich die des Turnerbundes, welcher bereits damals als Turn- und Sportverein zu den größten in München gehörte. Die Fußballabteilung war jedoch – wie dies auch heute noch bei den meisten Großvereinen üblich ist – nur eine kleine, untergeordnete Gruppe.
Bei der anstehenden Generalversammlung des TSV wurde Herr Josef Ziermeier zum 1. Vorstand gewählt – natürlich mit allen Stimmen der Kicker, weil er ja aus ihren Reihen stammte. Diese Wahl wurde dann jedoch annulliert und wiederholt, wobei Josef Ziermeier nicht mehr bestätigt wurde. Dies erzürnte die Fußballer so sehr, dass noch am gleichen Abend jener umstrittenen zweiten Wahl aus Protest in der Wohnung von Willi Neumeier von einigen Kameraden der SPORTCLUB MÜNCHEN von 1951 gegründet wurde, und zwar durch Josef Ziermeier, Hans Lingl, Fritz Wernheimer, Willi Neumeier, Michael Ausfelder, Fritz Kick, Ferdinand Henkel und Engelbert Petermayer.
Diese Männer wussten natürlich im Voraus, dass sich 90 % der Mannschaft – die übrigens gerade in die B-Klasse aufgestiegen war – ihnen anschließen würden, was auch der Fall war. Aufgrund dieser Tatsache schaffte es Josef Ziermeier, nun als gewählter 1. Vorstand des SPORTCLUBS, dass der neu gegründete SCM gleich in der B-Klasse weiterspielen konnte, während der Turnerbund wieder in der C-Klasse anfangen musste.
Dies förderte damals verständlicherweise nicht gerade eine gute und freundschaftliche Beziehung zum TSV Turnerbund.
Heute ist die Beziehung zwischen dem TSV Turnerbund und dem SPORTCLUB sehr kameradschaftlich, und beide Vereine teilen sich sowohl die städtischen Spielstätten als auch das Vereinsheim miteinander – natürlich an unterschiedlichen Tagen.
1951/52 und 1952/53 hielt sich der SC MÜNCHEN dann im „guten Mittelfeld“ der B-Klassen-Tabelle. Im dritten Jahr, also in der Saison 1953/54, wurde in der B-Klasse die Meisterschaft errungen und nach absolvierten Aufstiegsspielen die A-Klasse erreicht. Das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die A-Klasse fand in Dachau statt:
SPORTCLUB besiegte SCHWAIG mit 2:0.
Gleich zum Ende des ersten A-Klassen-Jahres 1954/55 belegte der SCM hinter den Bayern-Amateuren – welche sich durch reamateurisierte Oberligaspieler verstärkt hatten! – mit nur einem Punkt Rückstand den 2. Platz. Doch bereits in der nächsten Saison 1955/56 wurde der SPORTCLUB Meister der A-Klasse.
Es folgten die Hin- und Rückspiele im Kampf um den Aufstieg in die II. Amateurliga. Die Gegner damals waren:
TuS Prien, FC Mainburg, FC Emmering, FC Oberau und SV Lohhof.
Nach packenden Begegnungen – zu Hause immerhin durchwegs vor 800 bis 900 Zuschauern – schaffte der SC MÜNCHEN den Aufstieg in die II. Amateurliga!
Leider musste Josef Ziermeier mit der Verwirklichung dieses Wunschtraums aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Vorstand niederlegen.
Die Vorgeschichte des SCM
In Absprache mit dem Vorstand soll ich vor allem die für viele Sportclubler der späteren Generationen unbekannte Vorgeschichte schildern: wie es zur Abspaltung der Fußballabteilung des TBM vom Hauptverein und in deren Folge zur Gründung des SCM kam. Zudem möchte ich die Entwicklung des SCM in groben Umrissen aufzeigen.
Also, wie ging es an?
Die quasi „Embryozeit“ des SCM begann im Grunde genommen bereits kurz nach Kriegsende. Dass 1 × 1 = 1 ist, weiß jeder. Ebenso ist Ihnen bekannt, was man alles braucht, um vereinsmäßig Fußball spielen zu können. Unter anderem gehört dazu natürlich ein Fußballplatz.
Damit haperte es aber, weil sich im Spielfeld des Agilolfingerplatzes zwei Bombentrichter befanden. Es galt also, diese Trichter aufzufüllen. Mit „schwerem Gerät“, sprich einigen vom damaligen Bauhof ausgeliehenen Spitzhacken, Schaufeln und Schubkarren, holten wir das Auffüllgut aus dem zerbombten Haus Agilolfingerstraße 11 gegenüber dem Sportplatz heraus und karrten es mühsam zu den Bombentrichtern. Der Bauhof befand sich damals auf dem jetzigen Gelände des Sozialpsychiatrischen Zentrums an der Ecke Agilolfinger-/Teutoburgerstraße.
Nach drei Wochenenden waren wir fertig – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Doch eine Woche später standen wir nicht vor einem einigermaßen planierten Spielfeld, sondern vor zwei Schuttbergen, weil im Auftrag der Stadt München im Rahmen der seinerzeit laufenden Schuttaktion mehrere Lkw-Ladungen Bauschutt auf unseren Bombentrichtern abgeladen worden waren.
Jetzt ging die Plackerei wieder von vorne los, allerdings in umgekehrter Richtung. Nach 14 Tagen waren wir dann so weit, dass wir ein einigermaßen ebenes Spielfeld hatten.
Problematisch waren seinerzeit auch die Umkleidemöglichkeiten. Dazu diente jahrelang das im Winter selbstverständlich nicht geheizte Nebenzimmer im „Giasinger Garten“, heute das Nobelristorante „Bei Vito“. Notdürftig gewaschen (?), besser vielleicht etwas gesäubert, wurde sich in ein paar alten Zinkbadewannen. Im Sommer gab’s dafür ein Schaumbad im „Anzinger Weiher“ mit anschließender Dusche unterm Wasserfall.
Dies alles war natürlich nicht vom Feinsten, weshalb es später zum Bau des inzwischen abgerissenen Vereinsheims, der „Hütt’n“, kam.
Hier bewies sich wieder einmal das Organisationstalent des Sepp Ziermeier und das, was es beim SCM schon immer in sehr ausgeprägtem Maße gab: die Kameradschaft. Um finanziell einigermaßen über die Runden zu kommen, verpfändete der „Ziere“ seinen Lkw, im Fußballerjargon „Zeiserlwagen“, bei der Bank als Sicherheit für ein dort gewährtes kurzfristiges Darlehen.
„Zeiserlwagen“ nannten wir seinen Lkw, weil er bei Auswärtsspielen, mit Bänken bestückt, als Komfortbus diente.
Beim Bau der „Hütt’n“ wurde, was nur irgendwie möglich war, in Eigenleistung vollbracht. Diejenigen, die nichts Rechtes gelernt hatten – also Angestellte wie ich, Beamtenanwärter und angehende Lehrer –, machten Handlangerdienste, bis sie, der schweren und ungewohnten Arbeit Tribut zollend, Blasen an den Händen hatten.
Erinnerlich ist mir noch, dass die Kameraden mit der höchsten Zahl an abgeleisteten Arbeitsstunden – ca. 1.000 Stunden und mehr – nach der Fertigstellung fürstlich mit einem Gutschein für ein Paar Fußballschuhe entlohnt wurden. Meines Wissens waren dies damals die Kameraden Kraus, Liebhaber und Raufer.
Die Fußballer im Turnerbund
Seinerzeit waren die Fußballer die Einzigen, die den TBM in der Öffentlichkeit vertraten, sei es auf dem grünen Rasen oder durch Spielergebnisse in der Sportpresse.
Wir hatten auch einen sogenannten Trainer, der, mit heutigen Maßstäben gemessen, besser als väterlicher Betreuer zu bezeichnen wäre. Dieser Mann war unentgeltlich tätig. Für seine Arbeit stand kein Etat zur Verfügung. Im Gegenteil: Er schoss aus eigener Tasche noch zu, weil er die Halbzeitgetränke und die Erfrischungen nach Spielende für seine Buam besorgte.
Andererseits wurde uns bekannt, dass der TBM einem Trainer für Gymnastikstunden in der Ichoschule und für turnerische Ausbildung ein monatliches Salär von 25,00 DM zahlte. Diesen Betrag hielten wir Fußballer auch für unseren Trainer für angemessen. Wir stießen jedoch mit unserer Forderung trotz wiederholter Vorstellungen beim TBM auf taube Ohren.
Es kam dann zu der in der Chronik erwähnten Generalversammlung, bei der Josef Ziermeier aufgrund der durch die Fußballer gegebenen Stimmenmehrheit zum Vorstand des Hauptvereins TBM gewählt wurde, was den „besseren“ Turnerbündlern, nämlich den Turnern, Leichtathleten usw., natürlich überhaupt nicht ins Konzept passte.
Sie fochten deshalb die Wahl mit dem Argument an, dass von zwei Fußballern beim Hauptverein keine Aufnahmescheine vorlägen, somit trotz der vorhandenen Spielerpässe keine zur Wahlberechtigung erforderliche Mitgliedschaft im Hauptverein bestehe und demnach die Wahl ungültig sei.
Daraufhin kam es zu einer Neuwahl, zu der vom TBM alles mobilisiert wurde, was noch kreuchen und fleuchen konnte. Sogar auf Krücken kamen sie an. Durch das gegebene Übergewicht der für den Hauptverein eingestellten Mitglieder gab es für uns Fußballer dann die vorhersehbare Niederlage.
Dieses „Aus“ für die Fußballer im TBM war gleichzeitig die Geburtsstunde eines unabhängigen Fußballclubs, nämlich unseres SCM!
Unser Fuchs, Josef Ziermeier, hatte für die Neugründung schon im Vorfeld entsprechende Vorbereitungen getroffen, sodass in der Wohnung des „Willi Neumaier“ in der Öfelestraße die SCM-Gründung ohne besondere Komplikationen über die Bühne ging.
Das Tüpfelchen auf dem „i“ war allerdings, dass der in der Jubiläumsschrift zu Recht als „Vater“ des Vereins apostrophierte Josef Ziermeier sich schon vorweg durch den damaligen Präsidenten des BFV, Herrn Huber, und den Vorsitzenden des Bezirks Oberbayern im BFV, Herrn Pfab, hatte zusagen lassen, dass im Falle einer Neugründung, also des SCM, dieser Club in der B-Klasse verbleiben dürfe. Mit beiden bestand seitens des „Sepp“ ein sehr freundschaftliches Verhältnis.
Dies führte dann dazu, dass das damalige letzte Aufgebot des TBM in der 0-Klasse beginnen musste. Ein NOVUM in der Geschichte des BFV!
Ein neuer Platz und ein denkwürdiges Spiel
Dank stetigen Bohrens durch Josef Ziermeier und der Einschaltung der Stadträte Meßthaler und Schuster gelang es schließlich, die Verantwortlichen der Stadt München davon zu überzeugen, dass der Spielplatzacker unbedingt aufpoliert werden müsse.
Bei den Renovierungsarbeiten stellte sich dann aber sehr rasch heraus, dass eine „Kosmetik“ nichts mehr nützte, weshalb nach entsprechendem Aushub – auch des von uns seinerzeit implantierten Bauschutts – das Rasenspielfeld mit Drainageröhren vollkommen neu angelegt wurde.
Nach den dadurch bedingten Verzögerungen war es dann endlich so weit, dass der Platz mit einem Spiel gegen den FC Bayern eingeweiht werden konnte.
Die damals beteiligten Spieler sind sich heute noch darüber einig, dass wir eine unverdiente Niederlage kassierten. Denn der Schiri ahndete kurz vor Schluss beim Stande von 5:5 eine klare Abseitsstellung des RA Hädelt nicht, sodass dieser allein aufs Tor ziehen konnte und das 5:6 erzielte.
Für mich eine bittere Erinnerung, weil ich der Unglücksrabe war, der Hädelt ca. 15 Meter hinter der Mittellinie ins Abseits laufen ließ.
Die erfolgreichsten Jahre
Ab 1953 begannen dann die erfolgreichsten Jahre des SCM:
- 1953/54Meister der B-Klasse und Aufstieg in die A-Klasse nach siegreicher Absolvierung der Aufstiegsspiele.
- 1954/552. Platz hinter den Bayern-Amateuren, die, um Erster zu werden, nichts unversucht ließen und zwei namhafte Spieler der Oberliga reamateurisierten – Moll und Streitle. Wir hatten ihnen von vier möglichen Punkten zwar drei abgeknöpft, doch am Ende der Spielzeit lagen die Amateure des FC Bayern einen Punkt vor uns.
- 1955/56Meister der A-Klasse und Aufstieg in die II. Amateurliga nach harten Auseinandersetzungen in der Relegation mit TuS Prien, FC Mainburg, FC Emmering, FC Oberau und SV Lohhof.
- 1956/57II. Amateurliga.
- 1957/58Keine besonderen Vorkommnisse.
- 1958/59Abstieg in die A-Klasse.
In den Jahren ab 1956 machte sich ein Versäumnis aus der Vergangenheit bemerkbar. Mangels eigener Jugendarbeit – gescheitert an den dazu notwendigen finanziellen Mitteln und an Idealisten, die für eine solche Tätigkeit erforderlich sind wie das Salz in der Suppe – fehlte es am eigenen Nachwuchs für die seinerzeit immerhin in der II. Amateurliga, d. h. der zweithöchsten Amateurspielklasse, spielenden Sportclubler.
Trotz allen Einsatzes der Aktiven und Funktionäre war der bittere Abstieg in die A-Klasse am Ende der Saison 1958/59 nicht zu verhindern. Daran schloss sich 1962 der Rutsch in die B-Klasse und 1965 sogar der tiefe Fall in die C-Klasse an.
Von da an gab es eine Berg- und Talfahrt, d. h. mal B-Klasse, mal C-Klasse. Ab 1979 spielte die erste Mannschaft dann konstant in der B-Klasse. In der Saison 1989/90 schaffte sie es mit einem neuen Trainerkonzept wieder, in die A-Klasse aufzusteigen und sich dort in der Spielzeit 1990/91 – wenn auch nach einigen Zitterspielen – zu behaupten.
Ein schönes Jubiläumsgeschenk für den SCM. Ich kann mich nur dem fachmännischen Urteil des Trainers Robert Schmid anschließen, der sagte, dass der Nichtabstieg aus der A-Klasse sportlich höher einzustufen, also wertvoller sei als der Aufstieg aus der B-Klasse.
Jugendarbeit und Vereinsleben
Bei diesem Ergebnis im Vorfeld des 40. Jubiläumsjahres – Aufstieg in die A-Klasse und der sich daran anschließende Klassenerhalt – hat sich das ausgezahlt, was uns in den Zeiten der II. Amateurliga und den dann folgenden A-Klassen-Perioden fehlte: die seit 1976 bestehende kontinuierliche Aufbauarbeit im Jugendbereich.
Diese unentgeltlich geleistete Arbeit kann nicht hoch genug bewertet werden; sie ist für einen reinen Amateurverein mit einem Wort gesagt „beispielhaft“.
Dafür von dieser Stelle aus allen Sportclublern, die sich um den Nachwuchs verdient gemacht haben, auf guad bayrisch ein recht herzliches „Vergelt’s Gott“.
In diesem Zusammenhang halte ich es auch für unbedingt erwähnenswert, was mir bei der Durchsicht der Tabellenstände und der Spielernamen aus dem Jugendsektor aufgefallen ist: Der SCM hat etwas fertiggebracht, was den Politikern nach wie vor großes Kopfzerbrechen bereitet, nämlich die volle Integration ausländischer Mitbürger!
Bei uns tummeln sich auf dem Sportplatz Türken, Griechen, Jugoslawen, Bayern und, last but not least, auch Preiß’n in Harmonie und Eintracht unter dem Oberbegriff „Untergiasinga Buam“.
Bei den Namen bemerkte ich u. a. auch Mädchennamen! Also: Auch die Emanzipation ist im Sportclub voll verwirklicht.
Damit bin ich auch schon beim nächsten Thema angelangt. Es geht nämlich um die Frauen im Verein im Allgemeinen und die Spielerfreundinnen, -bräute und -ehefrauen im Besonderen.
Wenn wir sie nicht hätten, wären wir Männer und damit auch unser SCM aufgeschmissen. Deshalb allen Personen weiblichen Geschlechts – wie es im Amtsdeutsch so schön heißt – von hier aus ein recht herzliches Dankeschön für die oftmals unter Verzicht auf durchaus berechtigte Eigeninteressen dem SCM geopferten Stunden.
Ohne Geld geht gar nichts!
Deshalb allen Gönnern und Spendern Dank und Anerkennung für ihr hochherziges finanzielles Engagement.
Dank und Anerkennung gebührt selbstverständlich allen Mitgliedern, die sich über kurze oder lange Zeit in den Dienst der Sache stellten und mit ihrem Beitrag mitgeholfen haben, dass sich der SCM heute, nach 40 Jahren wechselvoller Geschichte, als ein an Haupt und Gliedern durch und durch gesunder Verein präsentieren kann.
Wenn ich in diesem Zusammenhang stellvertretend für alle anderen die Vorstände Ziermeier, Strehle und Einhauser erwähne, dann muss ich natürlich auch den jetzigen 1. Vorstand, Helmut Eichenlaub, hervorheben, der nebenbei noch Leiter der AH und Veteranen ist sowie zusätzlich die B-Jugend betreut. Meines Erachtens ein Fulltimejob!
Damit es seiner Gattin zu Hause nicht zu langweilig wird, ist sie für den Verein als Schriftführerin und Leiterin der Damengymnastik tätig.
Diese beiden stehen heute beispielhaft dafür, dass die Stärke des SCM immer in der familiären Bindung lag und auch in Zukunft liegen wird. Gerade diese ist meines Erachtens dafür ausschlaggebend gewesen, dass der SCM in schweren, krisenhaften Zeiten überlebte und sich immer wieder regenerierte.
Alle meine guten Wünsche gelten einer erfolgreichen Zukunft sämtlicher Mannschaften, angefangen von der F-Jugend über die Senioren bis zu den Veteranen, und der im fünften Jahrzehnt angestrebten Aufwärtsentwicklung, insbesondere der 1. Mannschaft, die sich zumindest in der A-Klasse stabilisieren möge.
Außerdem hoffe ich, dass sich auch weiterhin Männer und Frauen mit der notwendigen Portion Idealismus finden mögen, die unumgänglich ist, um sich für die Bewältigung der zahlreichen Aufgaben im Verein so einzusetzen, wie dies in der Vergangenheit geschehen ist.
Ein besonderer Zuschauer in Waldkraiburg
Beim zweiten Auswärtsspiel in der Bezirksliga Ost beim VfL Waldkraiburg war ein ganz besonderer Zuschauer am Platz.
„Ich hab in der Zeitungs gelesen das der Sport-Club München zu Gast ist.“
Das ließ sich Kurt Aupperle nicht entgehen und war am 11.08.2007 pünktlich zum Anpfiff im Jahnstadion in Waldkraiburg. Hier lebt er seit 1962 und schaut sich oft Spiele des VfL an.
Kurt hatte ein paar Raritäten mitgebracht und sie den Verantwortlichen des SC München vermacht. Darunter befand sich auch sein Mitgliedsausweis aus den Jahren 1954 bis 1957.
Zudem brachte er einige Bilder aus der damaligen Zeit mit, als Kurt und seine Spezies aus Giesing beim neu gegründeten Sport-Club München 1951 e. V. spielten.
Als Passivmitglied war Kurt bei den Meisterschaftsspielen in den Jahren 1954/55 live dabei – damals, als der Aufstieg in die II. Amateurliga gelang.
Anschließend ging es bis nach Leipzig zu Auswärtsspielen!